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Handspiel verboten!

Einen Einblick in eine etwas andere Ballsportart bekam gestern das Team um Kapitän Torge Johannsen. Um 17:30 Uhr stand eine anderthalbstündige Trainingseinheit beim Fußball-Regionalligisten TSV Havelse auf dem Programm. Nachdem die Fußballer 2012 schon einmal gemeinsam mit den RECKEN das Handballspiel ausprobieren durften, waren nun Johannsen & Co. am Zug sich auf ungewohntem Terrain zu beweisen.

Trainer überzeugt von beiderseitigem Nutzen

Nach einigen Aufwärm- und Koordinationsübungen wurde zunächst am Passpiel der Jungs gefeilt. Im Anschluss wurde die Trainingsgruppe in vier Mannschaften aufgeteilt, die in einem Spaßturnier gegeneinander antraten. Viele gute Aktionen der Handballer, die auch mit dem Fuß eine gute Figur abgaben, wurden mit Szenenapplaus bedacht. Mit den beiden Teams, die gerade nicht am Spielgeschehen teilnahmen, wurde währenddessen Dehn- und Stabilitätsübungen durchgeführt. Ein RECKE schlug sich hierbei besonders gut: Kreisläufer Juan Andreu. Der Trainer des TSV Christian Benbennek zeigte sich begeistert: "Es ist eine super Veranstaltung und die Jungs fügen sich gut ein. Wir hätten mit Sicherheit mehr Schwierigkeiten beim Handball als sie beim Fußball. Juan macht seine Sache sehr gut und Christopher Nordmeyer ist ein super Typ."

Auch für RECKEN-Trainer Nordmeyer war die Trainingseinheit eine runde Sache: "Tolles Wetter, tolle Atmosphäre und ein TSV Havelse, der sich unglaublich viel Mühe gibt uns hier ein tolles Erlebnis zu verschaffen. Alle Spieler sind begeistert und ich freue mich, dass wir hier die Möglichkeit bekommen auf professioneller Ebene Fußball zu spielen."

Spaßige Einheit mit gelungenem Abschluss

Kapitän Torge Johannsen hatte sichtlich Spaß an der etwas anderen Trainingseinheit: "Das Treffen mit dem TSV Havelse war auf jeden Fall eine sehr gute Idee. Es ist auch für uns eine richtige Trainingseinheit. Der Spaßfaktor war sicherlich hoch, nichtsdestotrotz war es sehr intensiv. Wir machten unsere Sache glaube ich nicht so schlecht und es war ein toller Tag für uns." Auch gewisse Parallelen zwischen den doch so unterschiedlichen Sportarten konnten festgestellt werden: "Taktische Elemente sind von der Struktur her ähnlich, nur wir Handballer finden uns etwas schlecht zurecht auf dem großen Feld."

Nach der gelungenen Einheit wurde der amüsante Tag mit einem gemeinsamen Essen abgeschlossen. Alles in allem war es ein positives Erlebnis für beide Vereine. Die Aktion, die unter dem Motto "RECKEN-verbinden" stand, hat bewiesen, dass es durchaus hilfreich sein den Kontakt zu anderen Sportarten zu halten.

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