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„Über weite Strecken so verkauft, wie wir das wollten“

Die Stimmen zum Spiel gegen den THW Kiel

Knapp daneben ist auch vorbei. So ähnlich kann die Partie zwischen der TSV Hannover-Burgdorf und dem THW Kiel am heutigen Nachmittag beschrieben werden. Wieder einmal hielten DIE RECKEN sehr gut gegen den großen Favoriten aus dem hohen Norden dagegen, ohne am Ende mit einem Ertrag dazustehen. Grund dafür war eine rund 20-minütige Schwächephase der Niedersachsen, die 40 sehr ordentliche Minuten überdeckte. „Wir haben versucht, maximal dagegenzuhalten“, erklärte Geschäftsführer Benjamin Chatton nach Spielschluss.

Hier geht’s zu den Stimmen zum Spiel gegen den Rekordmeister:

Jens Bürkle: „Wir haben heute sehr gut verteidigt und auch eine starke Gegenstoßquote an den Tag gelegt. Bis zum 12:8 war das genau das, was wir auch umsetzen wollten. Nach der Auszeit des THW Kiel verlieren wir leider den Rhythmus. So eine Schwächephase darf man sich in der stärksten Liga der Welt nicht erlauben und schon gar nicht gegen eine Spitzenmannschaft wie den THW Kiel. Es ist schade, dass wir am Ende nicht mehr den Ausgleich erzielen konnten und uns für eine tolle Moral nicht belohnt haben. Die 20 schlechten Minuten haben so 40 sehr gute Minuten leider kaputt gemacht.“

Benjamin Chatton: „Der THW Kiel hat heute über 60 Minuten gesehen mehr herausgeholt. Wir haben uns über weite Strecken so verkauft, wie wir das wollten. Wir müssen im Training weiter hart arbeiten. Da jetzt wieder einige Spieler ins Team zurückgekehrt sind, wird das sowohl die Qualität als auch die Quantität in den Übungseinheiten erhöhen. Wir haben versucht, maximal dagegenzuhalten, aber vielleicht lag der Unterschied heute auch daran, dass der THW zwischen den Pfosten einfach absolut Weltklasse besetzt ist.“

Alfred Gislason (Trainer THW Kiel): „Ich bin natürlich sehr zufrieden mit den beiden Punkten. Wir hatten heute sehr viele Probleme mit Verletzungen, das hat man auch bei unseren Angriff- und Abwehrwechseln gesehen. Wir konnten uns aber über 60 Minuten auf einen sehr starken Andreas Wolff im Tor verlassen. Nach dem 12:8 Rückstand muss ich meiner Mannschaft ein Riesenkompliment machen. Am Ende wurde es nochmal richtig eng, wie fast immer bei diesen beiden Mannschaften, aber ich denke, der Sieg war nicht unverdient. Es tut meiner Mannschaft gut, dass sie dieses für uns sehr wichtige Spiel gewonnen hat.

Thorsten Storm (Geschäftsführer THW Kiel): „Wir freuen uns über den Sieg, denn die Spiele gegen Hannover sind immer eng. Die Spieler, die uns heute zur Verfügung standen, haben alles für den THW Kiel gegeben. Wir wollten diese beiden Punkte unbedingt holen und haben sie uns am Ende auch verdient.“

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