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In der Spitzengruppe

Der Perspektivkader der TSV Hannover-Burgdorf hat mit einem Heimerfolg gegen den HC Elbflorenz erneut für ein Ausrufezeichen in der 3. Liga Ost gesorgt. Mit 24:21 (11:8) behielt das Team um Trainer Heidmar Felixson gegen einen der Aufstiegsfavoriten die Oberhand. „Unsere Abwehrleistung war der Garant für das Ergebnis“, freute sich der Isländer über die beiden nicht unbedingt erwarteten Zähler. Nach 20 Minuten brachte Tim-Philip Jurgeleit die Gäste aus Dresden per Strafwurf mit 8:6 in Führung. Doch anschließend rührten die Gastgeber in der Defensive Beton an. Lars Eichelmann, Lars Hoffmann, Yannick Dräger, Timo Kastening und noch einmal Eichelmann trafen dafür auf RECKEN-Seite und ließen einen 3-Tore-Vorsprung zur Halbzeit von der Anzeigetafel leuchten.

Auch nach dem Wechsel gab es zunächst keinen Bruch im Spiel der Youngster: Im Gegenteil, Hoffmann, Kastening und Johannes Marx ließen drei weitere Treffer folgen, sodass die Heimsieben nach 34 Minuten mit 14:8 vorne lag. Während erst Marx und später Steffen Schröter weiterhin die Kreise des torgefährlichen schwedischen Rückraumspieler Gabriel de Santis erfolgreich störten, zeigte Torhüter Jendrik Meyer immer wieder seine Klasse. Insgesamt 23 Paraden hatte der einstige Bundesligakeeper am Ende auf dem Konto.


Nachdem Lars Hoffmann in der 45. Minute mit einem schnellen Gegenstoßtreffer auf 19:12 erhöht hatte, bäumten sich die Gäste noch einmal auf. Sieben Minuten erzielten die Gastgeber anschließend keinen Treffer und mussten die Dresdner auf 19:17 herankommen lassen. Die Youngster wankten, ließen es aber nicht zu, dass die Partie kippte, weil Yannik Dräger zum 22:19 und Lars Hoffmann zum 23:20 sogar in numerischer Unterzahl binnen sechzig Sekunden trafen. Während Dominik Kalafut den finalen Treffer erzielte, standen die rund 200 Zuschauer bereits auf den Sitzen. Natürlich überwog bei Trainer Heidmar Felixson die Freude, dennoch hat er erkannt, dass seine Mannschaft einige Schwächen im Abschluss offenbarte: „Wir hätten in der Halbzeit höher führen müssen. Es wurden zu viele klare Chancen vergeben und dadurch haben wir uns das Leben selbst zu schwer gemacht.“


Mit 8:2 Punkten haben sich die Jungrecken in die Spitzengruppe eingereiht und liegen sogar nur einen Zähler hinter Tabellenführer HSG Rodgau Nieder-Roden. Am kommenden Freitag kommt es zum einzigen Derby der Hinrunde.  Die Felixson-Schützlinge treten am Samstag, um 19.30 Uhr, beim HSV Hannover an.


Perspektivkader: Jendrik Meyer, István Kállai – Timo Kastening (5/1), Johannes Marx, Lars Hoffmann (je 4), Yannick Dräger, Lars Eichelmann (je 3), Dominik Kalafut, Maurice Dräger (je 2),  Niklas Hermann (1), Sebastian Beyer, Steffen Schröter, Andreas Lüer

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