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„Es fehlen Kleinigkeiten“

RECKEN wollen zweiwöchige Spielpause nutzen

Ein guter Start in die Begegnung bei der MT Melsungen sollte letztendlich nicht reichen, um auch etwas Zählbares mit auf die Heimreise in die niedersächsische Landeshauptstadt zu nehmen. Mit 33:30 (16:16) musste sich die TSV Hannover-Burgdorf in Nordhessen geschlagen geben. „Wir spielen im Moment offensiv ganz gut, aber das ist bisher in diesem Jahr zu wenig, um auch Punkte zu holen“, haderte Trainer Jens Bürkle im Anschluss an die Begegnung.

Dabei gelang seinem Team ein Start nach Maß in die Partie. Mit 3:8 zogen DIE RECKEN bereits frühzeitig davon. „Wir sind super in das Spiel reingekommen“, analysiert Bürkle, konstatiert jedoch auch: „Danach haben wir überpowert und den Vorsprung zu schnell wieder hergegeben.“ Bis zum 12:13 blieben die Niedersachsen dennoch durchgehend vorne, ehe Melsungen erstmals die Führung übernehmen konnte. Dennoch ging es mit einem 16:16 in die Kabinen.

In Hälfte zwei übernahmen dann zunehmend die Gastgeber das Zepter. Nach der letztmaligen 19:20-Führung der RECKEN drehte die MT das Spiel über 23:20 vorentscheidend auf 31:24 knapp zehn Minuten vor Spielende. „Unser Rückzugsverhalten war heute nicht ausreichend. Wir haben 16 Kontertore kassiert, wodurch es uns auch nicht gelungen ist, eine vernünftige Abwehr zu stellen. Letztendlich war das zu viel, um Punkte mitnehmen zu können“, so Bürkle.

Ähnlich fiel die Analyse von Geschäftsführer Benjamin Chatton aus. „Wie immer sind wir auch heute wieder angetreten, um zu siegen, nur gelingt uns das derzeit nicht so, wie wir uns das vorstellen. Es fehlen uns die gewissen Kleinigkeiten, um die Spiele für uns zu entscheiden“, so Chatton, der jedoch auch bereits auf die kommenden Aufgaben vorausblickt. „Wir werden uns jetzt gewissenhaft auf den nächsten Gegner vorbereiten und die zwei Wochen gemeinsame Vorbereitung nutzen, was wir durch die WM nicht hatten.“ Dabei ist der RECKEN-Geschäftsführer optimistisch, die aktuell schwierige Phase zu meistern. „Unser Kader hat genügend Qualität, um sich aus dieser Lage zu befreien. Wir müssen weiter intensiv und hart arbeiten.“

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